Killat’s Kunstwerke berühren Menschen, die bereit sind sich einzulassen, (..) die bereit sind zur Selbstreflexion und zur eigenen inneren Auseinandersetzung.

»Das Ego wird leiser. Der Raum öffnet sich.«

ÜBER ANNE KILLAT

Aus Stille und Tiefe entsteht die Essenz.

Vita

2025: Juryauswahl zur Gemeinschaftsausstellung „ABART(ig) oder Zahm“, Kunstverein Wörth e.V.

2024: Mitglied im Fotografie Forum Frankfurt, Juryauswahl zur Mitgliederausstellung im Fotografie Forum Frankfurt

2022: Juryauswahl zur Taunus-Kunst-Triennale 2 im Stadtmuseum Hofheim

2021 – 2024: Studiengang und Meisterklasse bei Gabriele Musebrink, Akademie der bildenden Künste Kolbermoor

2021: Brückenstipendium der Hessischen Kulturstiftung

2021: Ateliergemeinschaft „atelier9A“ mit Marina Sinjeokov Andriewsky, Mitglied beim BBK Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Frankfurt e.V., Mitglied beim Frankfurter Künstlerclub e.V.

2019 – 2020: Künstlerisches Fotoakademiestudium, FotoKunstAkademie WennHeldenReisen,

2020: Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung

seit 2019: Freischaffende Künstlerin, Rod am Berg
Kurzbiografie

Anne Killat ist freischaffende Künstlerin. Ihre Kunstwerke und Arbeiten drücken sich in der Malerei und der Fotografie aus und erzeugen so Sedimentkörper und Lichträume. Im Zentrum steht die Suche nach der Essenz: durch Reduktion, Abstraktion und einen intuitiv gesteuerten, meditativen Prozess.

Bei der Entstehung von Sedimentkörpern verwendet sie natürliche Materialien wie Marmormehl, Sumpfkalk, Wachs und eigene Farbmischungen auf Basis von Kasein, Tempera oder Öl. Ihre Werke sind geprägt von Schichtungen, die eine subtile Dreidimensionalität erzeugen und Assoziationen an Naturelemente wecken (Erdschichten, Steine, Wasser, Licht).

Lichträume entstehen ebenfalls aus dem Bauch heraus, aus einer inneren Notwendigkeit. Die Kameratechnik spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle. Vielfach dient die Kamera im Handy dazu einen für Anne Killat wichtigen Moment einzufangen. Fotografische Genres spielen in ihrer Arbeit der Lichtmalerei keine Rolle. 

Ihre Kunst ist eine Einladung zur inneren Auseinandersetzung, dem Hineinspüren, der Verlangsamung, sowie zum Dialog zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem.

Anne Killat About 01
Prozess | Arbeitsweise
Wandel beginnt bei Killat nicht im Glatten oder Gefälligen, sondern im Riss, in der Irritation, in der bewussten Unvollkommenheit. Im künstlerischen Prozess lässt sie das Ego zurücktreten, bejaht Zweifel ebenso wie Zuversicht, Bewegung ebenso wie Stille. Gegensätze dürfen als lebendige Einheiten koexistieren.

Seit ihrer Kindheit setzt sich Killat mit Krisen, Wandlungsprozessen und Metamorphosen auseinander – persönlichen wie gesellschaftlichen. Diese Erfahrungen transformiert sie mit ästhetischen Mitteln in visuelle Resonanzräume.

Fotografie und Malerei sind für sie unterschiedliche Wege desselben inneren Anliegens. Es gibt Phasen, in denen die Fotografie das adäquate Ausdrucksmittel ist – direkt, beobachtend, fragmentarisch. In anderen Momenten verlangt der Prozess nach der physischen Präsenz der Malerei, nach Materialität und haptischer Tiefe. Intuitiv entscheidet sie, welches Medium stimmig ist.
Bedeutung der Werke

Killat’s Werke sind visuelle Literatur. Sie erzählen keine linearen Geschichten, sondern öffnen Erfahrungsräume. Sie laden ein zum Innehalten, zum Hineinspüren, zum Lesen, in- und zwischen den Bildern.

Ihre Werke entfalten eine eigene Dramaturgie im Dialog mit dem Raum. Jeder Kontext verändert ihre Wirkung und dennoch bleiben sie Teil eines größeren Zusammenhangs. Es entstehen Zwischenräume und Zwischenwelten, in denen das Sichtbare und das Unsichtbare, das Gewesene und das Mögliche miteinander in Beziehung treten.

Die Transformationsprozesse, die ein Bild durchlaufen hat, berühren die Menschen auf einer vielleicht sogar unbewussten Ebene, ohne dass sie genau sagen könnten, warum. Killat’s Kunst hat Tiefe und eine Offenheit für unterschiedliche Betrachtungsweisen. Sie gibt Ihnen die Freiheit, Neues zu entdecken, sich vielleicht Fragen zu stellen, die Sie bislang nicht hatten.

Anne Killat About Sequenzbilder 04
Anne Killat About Sequenzbilder 01

»Alles hängt mit allem zusammen.«

»Ich schließe die Augen, um zu sehen.«

Haltung | Genre

Kunst bedeutet für Anne Killat Freiheit. Nicht als Schlagwort, sondern als gelebte innere Haltung. Ihre Arbeiten entstehen aus einem Raum jenseits von Konvention und Zuordnung – unangepasst im Denken, offen im Fühlen, radikal im Vertrauen auf die eigene innere Stimme.

Sie folgt keinem Genre, keiner festgelegten Kunstrichtung. Und doch lässt sich eine geistige Nähe zum abstrakten Expressionismus und zum Informel erspüren – weniger als stilistische Referenz denn als Seelenverwandtschaft im Prozesshaften, im Gestischen, oder im Unmittelbaren.

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